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Seitdem ich den Weg einer Hexe gehe, begleitet mich die dreifaltige Göttin. Ich habe sie mir nicht als meine leitende Kraft erwählt – vielmehr hat sie mich gefunden und die Verbindung zu ihr bestand sofort in jenem Augenblick.
Mit der Zeit habe ich mich natürlich auch über weitere Gottheiten belesen – auch Cernunnos gehört zu jenen Göttern, die mich ansprechen. Aber keine so wie sie – denn die dreifaltige Göttin ist es stets, die ich um Rat und Beistand erbitte oder die ich in Ritualen in meine Mitte rufe. So habe ich mich mit der Zeit gefragt: Warum ausgerechnet sie? Woher kommt diese Verbindung?
Vorab muss ich sagen, ich finde es immer wieder faszinierend, wie sich auf Hexenpfaden die verschiedenen Wege schließlich ergründen und die Zusammenhänge plötzlich glasklar werden.
Es ist noch nicht allzu lange, als ich mich mal wieder mit der Matrix Numerologie beschäftigt hatte. Dabei kam ich wieder auf meine Lebenspfad-Nummer. Die 3.
Und dabei erschloss sich folgendes:
„Die Nummer 3 entspricht dem dreifachen Mond. Diese Zahl verkörpert die drei Phasen des Mondes. Daraus leitet sich ab, dass man dadurch ein „Instrument“ der dreifachen Göttin ist. […]“
Und damit hatte ich die Antwort auf meine Fragen – und seitdem fühle ich mich der dreifaltigen Göttin noch näher.
Nun aber zu der Göttin an sich: wer/was ist sie und was symbolisiert sie?
Sie ist die „Muttergöttin“ und in ihrer Gestalt dreifaltig. Sie tritt als Jungfrau, Mutter und weise Alte in Erscheinung. Oftmals wird sie mit dem Triadenmond dargestellt 🌒🌕🌘

Die Jungfrau verkörpert den Anfang vom Leben und die Jugend. Sie ist gierig nach Sexualität und Liebe. Sie steht für Neubeginn, den Neumond und die Blütezeit.

Die Mutter oder auch „reife Frau“ stellt alles Weibliche in ihrer vollen Blüte dar. Sie nährt die Liebe und lässt Fürsorge gedeihen – und steht für Familie und Schutz.

Die alte Weise oder auch „Greisin“ steht für Vergangenes, all das was enden wird sowie den Tod und die Wiedergeburt. Sie trägt die Weisheit des Lebens inne. Ihre Erfahrungen machen sie stark, pragmatisch und haben sie gelehrt die dunkle Seite des Lebens zu akzeptieren. Nach dem Tod wird sie als Jungfrau wieder geboren.
Die dreifaltige Göttin ist aber auch unter einem anderen Namen bekannt, nämlich: die weiße Göttin. Diese Bezeichnung verlieh ihr der englische Dichter Robert Graves, der sie zum Gegenstand seines Essays „Die weißte Göttin“ (1948) machte. Die weißte Göttin (bzw. die dreifaltige Göttin) fand zu jener Zeit aber nicht allzu viel Beachtung. Erst als Gerald Gardner diese mit in seine Wicca-Bewegung integrierte.
Die exakte Herkunft und wie lange die dreifaltige Göttin bereits einer Kultur zugehörig ist, ist allerdings nicht genau bekannt.
Ich hoffe dieser Beitrag war interessant für euch 🖤 beim nächsten Mal wird es wieder einen Book-Post geben, also, bis zum nächsten Mal, eure

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