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Am 29.12.2020 führte Jessi (@seelensteinmagie) Stephie und mich im Rahmen einer Rückführung in eine große, alte Bibliothek – wir waren schon einmal dort. Es war die Bibliothek in der wir uns beim ersten Make a wish Frauenkreis wiedergefunden hatten… unsere Akasha-Chronik. Wir gingen zwischen den Regalen umher und Jessi meinte, ein Buch befindet sich dort, welches die Erinnerung unserer Verbindung inne hält – und sie sagte, wir werden schon wissen welches es ist und es herausnehmen. Als wir je unser Buch gefunden hatten, zählte Jessi herunter…
Es dauerte nicht lange und wir waren hinabgestiegen – Stephie, Jessi und ich – hinab in die Dunkelheit. Wir hatten zuvor besprochen, dass Jessi uns abwechselnd befragen wird und so lange eine von uns etwas sehen würde bleibt man je im Gespräch – und so fragte sie mich: „Nathalie, blicke erstmal nach unten, öffne die Augen und schau ob ein Bild entsteht. Was siehst du?“
Ich sagte ihr, dass ich meine Füße sehe und leichte Sandalen trage. Zudem stehe ich auf einem Steinboden. Die Steine sind wie glattpoliert und haben eine rotbraune Färbung.
Jessi bat mich darum, mich umzusehen. Ich erzählte weiter, dass ich mich in einem großen Saal befinde mit einer sehr hohen Decke, die von kunstvollen Säulen getragen wird und ebenso waren große, offene Fenster von ihnen gesäumt. Die Fenster an sich waren von weiß-transparenten, leichten Vorhängen verhangen. In dem Saal verteilt, zwischen den Säulen, stehen Kerzen- und Öl-Schalen auf Ständern, die einen wunderschönen Duft verteilen. Die Wände sind mit Malereien, Hieroglyphen, versehen… Weiter passierte erstmal nichts.
Jessi ging sodann auf Stephie über und stellte ihr jene erste Frage wie zuvor mir. Stephie erzählte, sie stünde irgendwo draußen, sie ist barfuß. Als Jessi sie bat mehr auf die Umgebung einzugehen, erzählte Stephie, dass sie vor einem großen Gebäude stehen würde. Daraufhin bat Jessi sie dieses zu betreten. Stephie tat es und beschrieb denselben Saal wie ich es zuvor getan hatte. Als Jessi sie fragte, ob sie alleine wäre, verneinte Stephie und sagte, dass sich außer ihr noch eine Frau im Saal aufhält…
Tatsächlich hatte ich kurz davor bemerkt, dass ich auch nicht mehr alleine war. Jemand hatte den Saal betreten. Ich drehte mich um und sah eine Frau am Eingang. Sie sah nicht aus wie Stephie, aber ich wusste, dass sie es ist…
Indes wurde Stephie von Jessi gefragt, ob sie die Frau die sie sieht kennen würde. Man hörte an Stephies Stimme, dass ihr die Tränen kamen als sie „Ja“ sagte.
Auch mir rannen ab diesem Moment nur noch so die Tränen herunter.
…und wir wussten, dass etwas passieren würde, was alles was wir waren und was wir sind, was wir tun, gefährden würde. Todesangst, Angst einander zu verlieren – alles zu verlieren.
Jessi fragte, was wir dort gemacht haben. Wir sahen, dass wir in diesem Gebäude Alte, Schwache, Kranke aber vor allem Kinder betreut haben – und dann passierte es, wir sahen ein Feuer. Ein großes Feuer, welches das Gebäude in seiner Gewalt hielt. Die Kinder, die sich fort noch aufgehalten hatten, verloren alle ihr Leben.
Einer der höheren Stadtverwalter hatten seinen Gehilfen beauftragt das Gebäude in Brand zu legen – in der Hoffnung, uns würde eine harte Strafe ereilen, da uns dieser Vorfall angehängt werden sollte. Die Gründe waren primitiv. Es konnte einfach nicht „ertragen“ werden, dass wir als Frauen und mit unserer Arbeit ein hohes bzw. edles Ansehen genossen – was nicht zuletzt wohl an der Regentschaft zu dieser Zeit lag, aber dazu später…

Es kam zum Zeitsprung… wir gingen in der Zeit zurück. Stephie war in diesem Leben älter als ich – und ich war ebenfalls eines der verlassenen Kinder. Stephie hatte mich von der Straße geholt. Sie zeigte mir alles, den großen Saal, eine Kammer mit Unmengen Papyrus-Schriftrollen. Sie sagte mir, sie würde mir eines Tages beibringen sie alle zu lesen. Sodann gingen wir einen langen Flur entlang. Ich bewunderte all die Malereien an der Wand, bis wir nach draußen kamen. Ein großer offener Hof. Mitten drin stand eine gigantische Horus-Statue – so groß, dass ich mich regelrecht überstrecken musste, um an ihm hochzugucken.
Jessi fragte uns zwischendrin, wo bzw. in welchem Jahr wir uns befinden…
Ägypten, 43 v. Chr.
Sodann fragte sie uns, ob da noch mehr ist was wir sehen. Wir sahen uns als ältere Frauen, offenbar war es den Höheren nicht gelungen uns die schreckliche Tat von damals anzuhängen. Wir wurden los gesprochen und fanden bei Menschen, die uns noch immer schätzten eine Bleibe. Wir lebten unter ihnen in einer Siedlung aus großen, prachtvollen Zelten – etwas abseits der Stadt. Reicher an Erfahrung fanden Stephie und ich neue Aufgaben. Wir lehrten, berieten und heilten.

Die Menschen in der Siedlung waren liebevoll, wie eine große Familie. Es gab Abende an einem großen Feuer bei Musik und Tanz.
Jessi fragte uns, ob wir noch etwas sehen. Ein wichtiges Indiz vielleicht. Stephie geht darauf hin in jene Zeit zurück, als wir noch in dem großen Gebäude lebten und arbeiteten und ich noch das junge Mädchen gewesen bin. Stephie erzählte, dass sie von einem harten Tag die Ruhe in ihrem Gemach suchte. Sie fühlte sich ausgezehrt und müde. Dann sah sie mich als das junge Mädchen. Ich betrat mit einem strahlenden Lächeln ihre Räumlichkeiten und hielt etwas in meiner Hand. Ich überreichte Stephie eine rote Blume, um sie aufzumuntern – und sie lächelte.
Jessi schaltete sich daraufhin ein und bat Stephie sich diese Blume zu merken.
Schließlich bekam ich noch ein Bild und ging zu jenem Tag zurück, als Stephie mich herumführte und wir uns auf dem Hof befanden, wo die große Horus-Statue stand. Ich sagte, mir war eine Frau aufgefallen, die uns sehr wohlwollend betrachtete und uns beobachtete. Sie hatte warme Augen und eine Ausstrahlung wie die Strahlen der Sonne. Ihre Energie fühlte sich vertraut an. Stephie und ich vermuten Jessi, doch Jessi sagte, sie ist die Tochter von dieser Frau, die wir sehen.

Es war emotional und die Gefühle überschlugen sich, so dass wir Drei weinend da saßen – denn hatten wir zuvor schon vermutet, dass nicht nur Stephie und ich uns aus einem früheren Leben kennen, sondern Jessi auch in einer solchen Verbindung mit uns stehen muss. Schließlich fanden wir uns in der Siedlung wieder – zu Dritt. Wir reichten uns die Hände und bildeten ein magisches Dreieck. Zusammen erlösten wir die Seelen der Kinder, die uns nicht die Schuld an dem Unglück gaben…
Und dann erfuhren wir, wie unsere Verbindung entstand. Wir gaben uns je ein Versprechen. Stephie sprach, dass wir für immer zusammen sein werden, egal was kommt und wohin es uns verschlägt. Mein Versprechen war „Ohne ich, kein du, ohne du, kein ich“ – wir sind unsere Pfeiler. Und Jessi versprach uns, dass sie uns folgen würde, immer, und uns erinnern würde.
Dann kamen wir zurück. Aufgelöst, aber erfüllt – und wir fanden einfach keine Worte dafür, was gerade geschehen war. Dennoch ließen unsere Recherchen nicht lange auf sich warten.
Wir fanden heraus, dass es sich bei der roten Blume um die sog. Wüstenblume bzw. Wüstenrose handeln müsste. Anhand eines Bildes konnten wir sie aber eindeutig identifizieren.
Des Weiteren fanden wir heraus, dass wir uns im Jahr 43 v. Chr. Mitten in der Regentschaft von Kleopatra befanden. Sie regierte von 51 – 30 v. Chr.
Bis zum heutigen Tag haben sich noch weitere unglaubliche und wundervolle Dinge zugetragen – aber darüber werde ich dann in einem anderen Beitrag nochmal berichten. Hier und jetzt wollte ich einfach nur von einer unfassbaren Reise berichten und wie emotional und wunderschön so eine Rückführung sein kann (solltet ihr auch an einer Rückführung interessiert sein, dann schaut doch mal bei meiner lieben Seelenschwester Jessi vorbei: https://meinseelenpfad.com/).
Vielen Dank an jeden von euch, der bis hier unten durchgelesen und somit Interesse an unserer Reise gezeigt hat – ich weiß das sehr zu schätzen 🖤 bis zum nächsten Mal, eure

Ein Gedanke zu „Uralte Versprechen“