Natur-/ Spiritualität

Bastet

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… die Sanftmütige – denn sie ist die Göttin der Fruchtbarkeit und der Liebe. Früher hatte sie allerdings auch ihre „zornige“ Seite, diese hat sie mit der Zeit allerdings an Sachmet weitergegeben. Zudem wurde sie ursprünglich mit einem Löwenkopf dargestellt. Dadurch wurde sie aber oft mit den Göttern Menhit, Thermutis oder der zuvor erwähnten Sachmet verwechselt, weshalb sie im Nachhinein als sitzende Katze dargestellt und somit die uns in dieser Form bekannte Katzengöttin wurde. 

Vielleicht erscheint es dem ein oder anderen ungewöhnlich, dass bei mir – wo doch alles den Eindruck vermittelt, bei mir sei alles auf die Anderswelt und das Keltische ausgerichtet – eine ägyptische Gottheit auftaucht. Hierzu erst einmal vorweg, ja, mein „Schwerpunkt“ liegt sicherlich auf dem keltischen Paganismus, aber ich bin auch eklektisch – was bedeutet, dass ich vielen Feldern und Bereichen gegenüber geöffnet bin und dementsprechend vielfältig praktiziere… und im Fall von Bastet ist es so, dass sie mich tatsächlich schon im Alter von 12 bis ca. 19 Jahren begleitet hatte (später auch Anubis). Das ging einher mit einem unbändigen Interesse für das ägyptische Pantheon und generell das alte Ägypten mit seiner Kultur, Geschichte usw. Damals hielt ich es einfach nur für ein ausgeprägtes Interesse, ohne zu ahnen, dass viel mehr dahinter steckt. Und ja, wie sich anhand der Altersangabe vielleicht vermuten lässt, war diese Verbindung tatsächlich über 10 Jahre eingeschlafen. Die Rückführung am 29.12.2020 von der ich bereits hier berichtet hatte, hat das Tor in dieses Feld aber wieder geöffnet – und Bastet ließ in diesem Zusammenhang nicht lange auf sich warten…

Schon nach der Rückführung war sie ständig in meinen Gedanken und mir wurde klar, dass ich mich in einem Ritual wieder bewusst mit ihr verbinden und mich ihr öffnen möchte. Da ich zu dieser Zeit aber noch mitten in den Rauhnächten steckte und diese mir auch einiges abverlangten, sagte ich zu Bastet, dass ich das tun würde, sobald die Rauhnächte vorüber sind. Sie gewährte mir die Zeit, die Rauhnächte endeten – und was daraufhin geschah, war nahezu unglaublich… 

Vorab muss ich unbedingt anmerken: Ich liebe Katzen! Ich kann zwar auch total gut mit Hunden oder überhaupt mit Tieren – aber ich bin so eine richtige Cat-Lady 🖤

Auf jeden Fall war es so, dass die Rauhnächte unter der Woche endeten und ich zudem meine 40-Stunden-Arbeitswoche noch hinter mich bringen musste. Ich war zu müde und zu antriebslos um ein Ritual auszurichten, was mich wieder mit Bastet verbinden sollte. Also fasste ich die Entscheidung, dies in aller Ruhe am Wochenende zu machen. Und dann ging es los: der alte Kater, den ihr hier auf dem Bild seht, war eigentlich ein richtig kleines Biest (ich vermute „Altersgarstigkeit“, der alte Mann ist immerhin 19 Jahre alt geworden und weilt nun seit 3 Wochen nicht mehr unter uns), dennoch ab diesem Zeitpunkt hing er mit ständig an den Fersen, saß während des Essens neben meinem Stuhl und an einem Morgen, als ich ins Badezimmer ging um mich für die Arbeit fertig zu machen, hörte ich immer wieder ein Mauzen. Ich wusste nicht wo es herkam, bis ich sah, dass sich vor dem wölbigen Badezimmerfenster etwas bewegte. Ich öffnete das Fenster und der Kater tigerte davor herum. Bis heute ist es mir ein Rätsel wie er überhaupt dort hinauf gekommen ist.

Ein weiterer Kater aus der Nachbarschaft war ebenfalls jeden Tag präsent. Jeden Tag, an dem ich von der Arbeit kam und mein Auto vor unserem Haus parkte, kam er bereits mauzend auf mich zugelaufen und blieb an meiner Seite bis ich rein ging. An einem weiteren Abend, an dem ich nach Hause kam, bot sich mir ein Bild, was mich sodann vollkommen verblüfft hat. Unser alter Kater und der Nachbarskater konnten sich absolut nicht riechen. Das Grundstück war das Territorium des Alten und immer fauchte er den Nachbarskater an und jagte ihn fort. An diesem Abend saßen beide Kater und noch eine Katze aus der Nachbarschaft vor der Hofeinfahrt als hätten sie auf mich gewartet und sahen mich erwartungsvoll an, als ich aus dem Auto stieg. Ich weiß noch wie es mir durch den Kopf schoss „Okaaay, seltsam.“ Auch mein Herzmann schaute mich ganz ungläubig an, als ich ihm das erzählte.

Wie gesagt, ich bin ohnehin eine Cat-Lady und bekomme zu Katzen immer eine Verbindung – aber was in dieser Woche passierte war nochmal etwas ganz anderes, als alles was ich zuvor mit Katzen erlebt habe. Ich möchte fast behaupten, es war schon etwas penetrant was da vor sich ging.

Sodann wurde Samstag und endlich hatte ich die Zeit, die Ruhe und die Energie mein Ritual für Bastet durchzuführen. Es war unglaublich, so vertraut und auf eine herzerwärmende Weise so erfüllend.

Und soll ich euch verraten was dann passierte? Das mit den Katzen hörte schlagartig auf. Ich hatte mich ehrlich gesagt fast schon daran gewöhnt und fande es irgendwie schade, dass sie mich auf einmal nicht mehr in dieser Intensität aufsuchten – und in diesem Moment, als mir dieser Gedanke durch den Kopf ging, fiel bei mir der Groschen.

Ich hatte ja zuvor erwähnt, dass ich die Entscheidung – das Ritual auf’s Wochenende zu verschieben – für mich gefasst hatte. Dies hatte ich aber nicht so offen mit Bastet kommuniziert wie zuvor, als ich ihr sagte, dass ich das nach den Rauhnächten machen würde. Ich bin mir sicher, das mit den Katzen ist sie gewesen. Es waren Boten die mich immer wieder daran erinnern sollten, meine Verbindung zu ihr aufzubauen und zugleich (so interpretiere ich es zumindest durch die „Hartnäckigkeit“ der Katzen) ein Wink, dass sie bereits wartet, weil die Rauhnächte ja bereits vorüber waren.

Ich weiß noch wie ich lächeln musste, als mir dies alles klar wurde.

Achtet immer gut wer oder was euren Weg kreuzt und vielleicht auch in welcher Intensität, zu welcher Phase, zu welchem Augenblick.. womöglich gibt es da jemanden, der euch einen Boten schickt.

Licht und Liebe an euch, ihr wundervollen Seelen – bis bald, eure

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