Feenmagie

Feenzauber

… voller Licht und Schatten.

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In diesem Beitrag geht es nun um den Zauber bzw. die Magie der Feen. In meinem einleitenden Beitrag „Begrüßt die Naturgeister“ hatte ich bereits erwähnt, dass die Feenwesen nicht immer nur glückbringend oder uns wohl gesonnen sind, sondern eben auch großes Unheil anrichten können. Mit den nachfolgenden Worten möchte ich sowohl auf ihre lichtvollen als auch auf ihre dunklen Seiten eingehen.

Dass Feen glückbringend sein können und mit ihrer Magie Gutes tun, ist sicherlich weitestgehend bekannt. Hierüber habe ich auch schonmal einen Beitrag und zugleich eine Beschreibung für ein Feen-Ritual verfasst. Tatsächlich gab es aber Zeiten in denen sie für ihre „dunkle Seite“ sehr gefürchtet wurden. Aus dieser Angst heraus begannen die Menschen ihnen verniedlichendende Bezeichnungen zu geben, wie z.B. „das kleine Völkchen“ oder „das gute Völkchen“. Ich denke genau dieser Verniedlichung und der späteren Verromantisierung dieser Wesen ist es geschuldet, dass diese Wesen nicht mehr richtig „ernst“ genommen bzw. sie in ihrem wahren Wesen verkannt werden.

Feen können sehr bösartig werden, gar gefährlich und brutal. Mit ihnen ist nicht zu scherzen, wenn man ihren Zorn auf sich gelenkt hat. Dies geschieht meist, wenn man ihre Gesetze missachtet (die mitunter aber auch sehr undurchsichtig sind und somit die Einhaltung dieser erschwert) und/ oder sie verärgert, sei es aus mangelndem Respekt (bspw. aufgrund ihrer Größe unterschätzt zu werden) ihnen gegenüber. Das bedeutet zwar nicht zwangsläufig, dass sie erwarten, dass man vor ihnen auf die Knie fällt, aber eine gewisse Form der Anerkennung ist angebracht.

Menschenraub

Doch woher kommt eigentlich dieses Wissen über Feen? Zum Großteil scheint es von Menschen zu stammen, die die Welt der Feen besucht haben. Dazu kommt es entweder, wenn jemand dorthin eingeladen wird oder wenn jemand ein Feengesetz bricht und entführt wird. Jene die es geschafft haben aus dem Reich der Feen zu fliehen, brauchten Jahre, um sich davon zu erholen – oder starben meistens früh. Besonders gern stehlen Feen neugeborene Babys sowie hübsche junge Männer und Frauen, die gut singen und musizieren können. Außerdem heißt es, dass stillende Mütter entführt werden, um Feenkindern als Ammen zu dienen.

Es gibt jedoch Möglichkeiten, jemanden aus dem Feenreich zu befreien.. Dies birgt allerdings viele Gefahren, denn ist das Reich der Feen mehr als die wunderschöne, blühende Welt, die wir uns oftmals darunter vorstellen.

Ich möchte euch an dieser Stelle gerne von der „Ballade von Tam Lin“ erzählen sowie einen kurzen Auszug von der Geschichte vom Schmied, der in Schottland seinen Sohn vor den Feen rettete und von Anne Jefferies, die das Reich der Feen bereiste..

Die Ballade von Tam Lin stammt mindestens aus dem Jahr 1549, weshalb sie bis heute die ein oder andere Änderung erfahren hat. Der rote Faden der Erzählung ist aber immer gleich geblieben, weshalb ich mich mehr an diesem orientieren und nicht auf alle Erzählungsversionen eingehen werde. Die Ballade erzählt von einer jungen Frau, die einzige Tochter des Königs, die entgegen der Warnungen ihres Vaters zum Brunnen in den verbotenen Wald ritt und dort eine Rose pflückte. Daraufhin erschien ihr Tam Lin, liebte sie und die Tochter des Königs wurde schwanger. Als dieser ihren Zustand bemerkte, verlangte er danach zu erfahren, wer der Vater des Kindes ist. Die Königstochter antwortete ihm, dass der Vater ein Elf sei. In einigen Erzählungen wurde der Königstochter sodann von einem Kraut erzählt, was zur Abtreibung führen sollte. Doch wie es auch immer war, die Königstochter wollte ihren Geliebten auf keinen Fall aufgeben. Sie traf sich wieder mit ihm im Wald und fragte ihn, ob er jemals ein Mensch gewesen sei – und Tam Lin erzählte ihr, dass er einst ein sterblicher Mann war, der von seinem Pferd fiel und von der Königin der Feen gefangen genommen wurde. Des Weiteren erzählte er ihr, dass die Feen alle sieben Jahre einen Blutzoll an die Unterwelt zahlen und er fürchtet, dass er deswegen zu einem von ihnen wurde und dass dies in der Nacht zu Samhain geschehen würde. Er bat die Königstochter ihn zu retten. Er würde mit einem Zug Elfenrittern reiten und sie müsse ihn vom Pferd herunterziehen, auffangen und so lange festhalten, bis er zu einem glühenden Stück Kohle wird. Sodann müsse sie ihn in den Brunnen werfen. Die Feen würden ihn in Bestien verwandeln, um die Königstochter dazu zu bringen ihn fallen zu lassen, doch dürfe sie ihn auf keinen Fall loslassen. Die Königstochter willigte ein, Tam Lin zu retten und in der Nacht von Samhain ereignete es sich wie zuvor beschrieben. Der Königstochter gelang es Tam Lin zu retten und die Königin der Feen, obgleich wütend, erkannte ihre Niederlage an.

Tam Lin – The Faery Host by Stephanie Pui-Mun Law

Bei der Geschichte des Schmiedes erzählte man sich das Folgende: der Schmied hatte nur einen Sohn und als dieser sich auf dem Feenhügel herumtrieb, wurde er sogleich von den Feen gefangen genommen. Diese schickten dem Schmied ein Wechselbalg, damit dieser den Verlust seines Sohnes nicht bemerkte. Doch der Schmied erkannte den Schwindel und schickte das Wechselbalg zurück – doch seinen Sohn bekam er nicht wieder. In seiner Verzweiflung wandte der Schmied sich an einen weisen Mann. Man sagte diesem nach, dass er um die Gewohnheiten der Feen wusste. Der weise Mann erklärte dem Schmied, dass er bis zur Nacht des 1. Mai warten müsse, denn da würde sich der Feenhügel öffnen. Zudem bräuchte er ein Messer aus Eisen, da dieses verhindern würde, dass der Spalt durch die Feen geschlossen wird und einen Hahn, den er am besten in einem Sack mitnehmen würde. Der Schmied wartete also auf die Nacht des 1. Mai und legte sich sodann mit seinem Messer beim Feenhügel auf die Lauer. Als dieser sich sodann öffnete, rannte er zu dem Spalt und rammte sein Eisenmesser hinein. Musik, Lachen und ein helles Licht traten aus dem Spalt heraus, woraufhin der Schmied den Hahn aus dem Sack holte und dieser aufgrund des hellen Lichts laut zu krähen begann. Sogleich begann der Feenhügel sich zu schließen, doch das Eisenmesser hinderte ihn daran. Der Schmied hörte Schreie und Rufe, ehe die Feen herauskamen, um ihr Reich vor dem Angreifer zu verteidigen. „Ich will nur meinen Sohn!“, sagte er Schmied. „Gebt ihn mir zurück und ich entferne sofort das Messer.“ Die Feen ließen von ihm ab und neben dem Schmied erschien sein bewusstloser Sohn. Der Schmied tat wie er gesagt hatte und entfernte das Messer, so dass sich der Feenhügel wieder schließen konnte. Der Sohn des Schmiedes brauchte einige Tage, um sich von dem Erlebten zu erholen – allerdings hatte er bei den Feen einiges über das Schmiedehandwerk gelernt und wurde der beste Schmied in Schottland.

Anne Jefferies dancing with the faeries

Die Geschichte von Anne Jefferies ereignete sich in England zu Zeiten des Bürgerkrieges. Anne war 19 Jahre alt und stand als Hausmädchen in den Diensten der Pitt-Familie. An jenem Tag saß sie in der Laube des Gartens und strickte, als sie plötzlich ein leises Rascheln hörte. Zuerst beachtete sie dies nicht weiter, doch dann erschienen vor ihr sechs kleine Männchen. Sie sprachen zu ihr und einem von ihnen – in ihren Augen der Schönste von ihnen, mit einer roten Feder im Hut – hielt sie ihre Hand hin und setzte diesen auf ihren Schoß. Er erklomm daraufhin ihren Busen und reckte sich zu ihrem Nacken, welchen er mit Küssen bedeckte. Als die anderen Männchen bemerkten, dass Anne diese Zärtlichkeiten gefielen, taten sie es gleich. Hierbei berührte einer von ihnen Annes Augen, worauf sie in die Dunkelheit fiel und das Gefühl hatte zu schweben. Sie erwachte bald darauf in einer Welt voller saftig grüner Bäume, den schönsten Blumen, goldenen und silbernen Palästen und schimmernden Seen. Anne gefiel es dort so sehr, dass sie am liebsten für immer dort geblieben wäre. Zusammen mit ihrem Geliebten mit der roten Feder am Hut, wollte sie aufbrechen und sich irgendwo mit ihm niederlassen. Dies missfiel jedoch den anderen 5, weshalb diese über Anne herfielen. Wieder umfasste sie Dunkelheit und als sie dieses Mal die Augen öffnete, war sie wieder in die Laube zurückgekehrt – bereits unter den besorgten Blicken der Familie, für die sie arbeitete. In Windeseile sprach sich herum, was Anne erlebt hatte – man sagte, sie nahm kein Essen mehr zu sich, da sie durch die Feen genährt werden würde und viele Leute kamen, um sie zu besuchen, da der Aufenthalt im Reich der Feen, ihr hellsehende und heilende Fähigkeiten beschert hatte. Und obwohl Anne unter dem Schutz der Geister stand, konnten diese nicht verhindern, dass sie 1646 durch das Gericht verurteilt wurde, sich mit Feen (vom Teufel beschworene böse Geister) eingelassen zu haben, und ins Gefängnis geworfen wurde.

Feengesetze

⠀ Ich denke diese Erzählungen zeigen eindrucksvoll auf, wie groß die Angst vor den Feen und ihrem Zauber gewesen ist – wie bösartig diese sein können. Ich möchte an dieser Stelle gerne auf die Feengesetze zurückkommen, die – wie zuvor erwähnt – nicht unbedingt klar zu erkennen und dementsprechend einzuhalten sind. Im Fall von Tam Lin, der vom Pferd fiel, war es so, dass er mit seinem Sturz den Boden der Feenkönigin berührte. Ein Versehen, ganz klar – für die Feenwesen dennoch ein Verstoß gegen ihr Gesetz. Genauso wie in der Geschichte mit dem Sohn des Schmiedes. Er betrat einen Feenhügel – in seinem Fall womöglich wissenderweise, doch auch ein Unwissender könnte einen solchen arglos betreten oder einen Feenring. Doch wie heißt es so schön „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“ und im Fall der Feenwesen mehr als zutreffend. Sie machen keinen Unterschied daraus, ob man versehentlich oder absichtlich, wissend oder unwissend gegen ihre Gesetze verstößt.

Wechselbälger

Nun zu den bereits erwähnten Wechselbälgern. Diesem Beitrag wird zwar noch ein Beitrag über die verschiedenen Feenwesen folgen, in welchem die Wechselbälger zwar auch richtig angesiedelt wären, denn handelt es sich natürlich in gewisser Weise auch hier um Wesenheiten – doch handelt es sich bei ihnen zugleich um einen ziemlich geschmacklosen Zauber, um die Menschen, die ihrer Kinder beraubt werden, an der Nase herum zu führen.

Wechselbälger können einerseits hässliche, alte Gnome sein oder aber auch eine Nachbildung des gestohlenen Säuglings aus Holz, die der verhexten Menschenmutter als ihr eigenes Kind erscheint. Diese sterben oftmals früh, so dass sie bald begraben werden und das wirkliche Kind im Reich der Feen aufwächst.

Sollte die künstliche Nachbildung des Kindes jedoch überleben, wächst sie zu einem verschrumpelten Krüppel heran, welches ewig kränkelt, bösartig oder von unmäßiger Fresssucht geplagt ist.

Unglück, Schabernack und Pechsträhnen

Abgesehen von diesen doch recht – ich möchte fast sagen – brutalen/ makabren Fällen des Feenzaubers, werden aber häufig Schabernack, Streiche und das Auslösen regelrechter Pechsträhnen bei den Feen groß geschrieben.

Es kann sich um harmlose Dinge handeln, wie z.B. man hat etwas „verlegt“ und findet es nicht wieder, das Essen verdirbt, man ist plötzlich extrem tollpatschig und so weiter und so fort.. Jedoch kann der Hang der Geister zu Bosheit und Schabernack zuweilen regelrecht gefährlich werden.

An dieser Stelle möchte ich gerne ein Mal mehr Brian Froud aus seinem Buch „Faeries“ zitieren – dort schreibt er zu den Verhaltensweisen der Geister:

Das Temperament von Geisterwesen ist schwer zu ergründen und ihr Sittenkodex ist von dem unseren grundverschieden. Die meisten, gleich welchen Alters, Aussehens oder Charakters, verfügen über irgendwelche besonderen Kräfte, mit denen sie nach Lust und Laune Gutes oder Böses anrichten. Je mehr wir über sie wissen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, ein Zusammentreffen mit ihnen unbeschadet zu überstehen. Bedachtsamkeit und größte Vorsicht sind in alle Geisterhändeln von allerhöchster Bedeutung. Nur zu leicht fühlt sich ein Geist verletzt – und wehe dem, der es wagt, sich Freiheiten herauszunehmen…

Feentanz und Feenringe

Eine weitere Art ihres Zaubers, der im ersten Moment vergnüglich und harmlos klingt – jedoch mehr voller Tücke ist, als man denkt.

Dort wo das Feen- und Geistervolk auf den Wiesen tanzt, entstehen kreisförmige Spuren – entweder auf der Wiese selbst oder erkenntlich durch Pilze und Blumen, die auf der Wiese einen Kreis bilden.

The Fairy Ring by Edward Robert Hughes

Es ist uns Menschen möglich diese zu betreten. Aber auch hierbei ist Achtsamkeit geboten Unbedacht in diesen „hinein zu trampeln“ ist dabei wohl mit das Schlimmste was man tun kann, denn würde man auf diese Weise wohl sogleich die Feenwesen sehr verärgern. Gerade aber zu ihren Festen (Beltane und Samhain) ist es ratsam solch eine Stätte überhaupt nicht zu stören.

Ansonsten liegt den Feenkreisen aber noch eine ganz besondere Magie zu Grunde. Es heißt ein wilder Zauber und Tanzmusik zieht arglose Menschen unwiderstehlich an – und es kann passieren, dass dieser wie nach einem Elfenkuss oder dem Genuss einen ihrer Tränke nie mehr zurückkehrt. Hat man einmal einen solchen Kreis betreten, muss man unweigerlich mit den Feenwesen springen und tanzen. Was sich sodann wie ein paar Minuten anfühlt, kann in Wirklichkeit schon Jahre andauern. Jedoch gibt es auch hier eine Möglichkeit jemanden aus solch einer Situation zu befreien, in dem mit einem Fuß in den Kreis tritt – den anderen Fuß aber bloß nicht nachziehen, sonst ist man ebenso im Zauber des Kreises gefangen! – und sodann nach der tanzenden Person greift und diese herauszieht.

Also gebt stets gut auf euch Acht, wenn ihr solch eine magische Stätte entdeckt und vorhabt sie zu betreten.

Glückbringende Wächter & treue Begleiter

Nun wird es an dieser Stelle aber mal Zeit auf die „guten Seiten“ der Feenwesen einzugehen – ich befürchte aber, dass ich darüber nicht so ausladend berichten werde, wie über den „Menschenraub“ oder generell der Beitrag bis hierher, weil ich hier keine Geschichten benennen werde und vieles auch hier und da schonmal berichtet habe – und wie schon in meinem ersten, einleitenden Beitrag erwähnt, ja, Feen vermögen es uns Menschen unbeschreibliches Glück zu bescheren. Sie achten auf jene, die sich ihnen öffnen, die sie wertschätzen und ihnen Gutes tun. Bei einem Ritual oder sei es „nur“, dass ihr euch draußen auf einer Blumenwiese, im Wald usw. aufhaltet, genießt die Umgebung, den Moment, fühlt, euer Herz öffnet und bittet die Feen einfach um ihre glückbringende Magie. Erzählt ihnen vielleicht, wofür ihr ihre Hilfe erbittet. Ihr braucht keine großartigen Beschwörungen oder sonstiges. Falls ihr dennoch gerne eine verwenden möchtet, kann ich die nachfolgende von Morgan Daimler sehr empfehlen. Sie ist magisch, mystisch und sicherlich werden die Feenwesen euch erhören und eurer Bitte lauschen, wenn sie diese Worte vernommen haben:

Ich stehe jetzt zwischen den Welten,

wo die Zeit zeitlos ist.

Ich stehe jetzt zwischen den Welten,

wo sich sterbliche Erde und Feen verbinden.

Ich stehe jetzt zwischen den Welten,

wo Wunsch und Wille sich vereinen.

Feen können Begleiter auf Ewig zu sein – oder zumindest auf Lebensdauer. Ich selbst bin nun schon seit vielen Jahren mit ihnen verbunden, so lange wie ich denken kann begleiten sie mich – so richtig bewusst mit ihnen auseinander gesetzt habe ich mich in den letzten 12 Jahren, in welchen ich mich bis heute viel über sie belesen habe; und wiederum seit gerade mal 3 Jahren arbeitete ich magisch mit ihnen – das liegt daran, dass mir zuvor tatsächlich nicht bewusst gewesen ist, dass ich meine Spiritualität, mein Hexe-Sein, mit ihnen verbinden kann.

Ich erlebe die Feenwesen als schalkhafte und zugleich wundervolle Naturgeister, die mir einerseits ihren Zauber und die Wunder der Natur nahe bringen und andererseits stets im Nacken sitzen und mir manchmal ins Ohr flüstern – eine Art innere Stimme, die mir sagt Überlege dir das nochmal, Das könnte der falsche Weg sein, Du tust genau das Richtige usw.

Zudem sind sie meine stetigen Begleiter und engsten, verbündeten Wesenheiten. Ich spüre sie fast überall und mit meinem Altar habe ich ein eigenes kleines Feenreich geschaffen – auch dort spüre ich ihre Magie und empfange ich ihre Botschaften, vor allem durch Tarot- und/oder Orakel-Karten. Auch binde ich sie in meine Feierlichkeiten ein, wir tanzen und ich träume mich mit ihnen davon.

Tatsächlich halten für jeden Botschaften bereit, sofern man bereit und gewillt ist ihnen zuzuhören.

Licht & Heilung

Feen sind ein Quell von Rat, Hilfe und Unterstützung – und haben eine heilsame Wirkung auf Körper und Gefühle. Um all das von ihnen zu erhalten sind noch nicht mal große Zauber oder Rituale nötig – es genügt tatsächlich diese magischen Wesen bedingungslos in unser Herz zu lassen. Gerade in der Natur finden wir die Feenwesen und ihre Heilung überall.

Auch hier möchte ich an dieser Stelle gerne die wundervollen Worte von Brian Froud aus dem Buch „Good Faeries/ Bad Faeries“ zitieren:

Aus dem Chaos entsteht Form. Aus der Dunkelheit kommt Licht. Wenn eine Fee aus dem reinen Bewusstsein der Weltseele auftaucht, verschmilzt sie zu Energie, zu pulsierendem, fließendem Licht. Allmählich manifestiert es sich zu einer von Emotionen geprägten, funktionalen Form. Die höheren spirituellen Feen oder engelhaften Devas (die Leuchtenden) sind Manifestationen des reinen Denkens, der natürlichen Kräfte und natürlichen Prozessen, die ihnen Gestalt geben und auch als Wächter und Heiler fungieren, wenn wir dies wünschen. Diese höheren Feen nehmen selten eine Anthropomorphe an; vielmehr werden sie als Wirbel sich ständig ändernder Lichtmuster erlebt, ein rauschender Strom aurischer Kräfte, der sich ständig in Form und Farbe ändert, als Reaktion auf Veränderungen im Bewusstsein. Hier, in diesen leuchtenden fließenden Formen, strömt transformierende Kraft. Alle Dinge in ihrer primären Essenz bestehen aus reiner Energie, einschließlich des Menschen.

[…]

Bleib offen, um dich mit dieser Kraft zu verbinden und die Feen werden mit dir sprechen. Lass dich von ihnen in Feenlicht einhüllen. Wenn du eine spezifische Heilung wünschst (entweder physisch oder emotional), dann richte diese Gedanken auf die Lichtenergie des Feenreichs. Die Kraft dieses Lichts und dieser Energie ist auf der Astralebene mächtig; es kann nach außen gerichtet sein, um jemanden oder etwas anderes zu heilen, oder nach innen, um sich selbst zu heilen.

Die Feen können uns heilen, wenn sie mit dem gebührenden Respekt angesprochen werden. Sie unterstützen uns. Wir müssen es nur wollen. Und sie zeigen sich uns.. jedoch könnt ihr Feen nicht nur rein mit euren Augen erblicken, aber auf jeden Fall mit euren Herzen.

Und damit endet dieser zweite Teil meiner Feen-Reihe. Im dritten und wahrscheinlich letzten Teil werde ich sodann noch auf die verschiedenen Feenwesen eingehen.

Bis dahin, habt eine wundervolle und magische Zeit, eure

weitere nicht im Text genannte Quellen:

  • „Die Zauberwelt der Elfen & Feen“ von Ida Rentoul Outhwaite
  • „Elfen, Goblins und Spukgestalten“ von Brian Froud
  • engole.info

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