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Kraftorte, jede Seele definiert sie wohl anders. Ist es ein Ort, an dem man sich besonders gut regenerieren, zur Ruhe kommen und Kraft auftanken kann? Ist es ein Ort, an dem man eine besondere Energie spürt, eine Form der Magie? Ist es ein Ort, an dem meine eigene Energie und Magie pulsiert wie an keinem anderen „normalen“ Ort? Ist es ein Ort, an dem all das zusammen kommt? Oder macht einen Kraftort vielleicht doch etwas ganz anderes aus?
Wie gesagt, ich denke jede Seele hat eine andere Intention in dem Moment, wo sie einen Ort zu ihrem Kraftort erwählt.
Bei mir ist es so, dass – wenn ich einen Ort betrete – ich meist zu Beginn eine wundervolle Energie und Magie spüre. Wenn ich mich dieser dann öffne, fühle ich bereits was dieser Ort mit mir macht. In den meisten Fällen verspüre ich Heilung und meine eigene Magie pulsiert und verbindet sich mit jener des Ortes. In dem Moment weiß ich, dies ist mein Kraftort – und im Folgenden möchte ich euch meine Kraftorte gerne vorstellen:
Elfengrotte
Hier fühle ich mich wie Zuhause, hier könnte ich meine Zelte aufschlagen.
Ich tanze und spreche mit den Feenwesen. Sie heißen mich willkommen, als wäre ich eine von ihnen – und in meinem Kopf höre ich eine Stimme sagen:
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ „Dies ist mein Reich.“
Ich weiß, es klingt vielleicht hoch gestochen, aber in meinem Inneren darf dies meine Realität sein.

An keinem Ort der Welt den ich bisher besucht habe, spüre ich die Naturgeister so sehr wie dort. Es ist ein Ort der Stille, Harmonie und absoluter Magie. Die Energien der Feenwesen liegen buchstäblich in der Luft und laden mich immer wieder auf’s Neue dazu ein, all das in mir aufzunehmen, bei mir anzukommen, zu verweilen, zu spüren und zu genießen.
⠀Ich weiß noch als ich vor gut 5 Jahren zum ersten Mal dort war. Damals vorrangig deswegen, um die Drachenschlucht zu besuchen. Keine Frage, ich bin verliebt in die Drachenschlucht, sie ist ebenso ein magischer Ort – vor dem Eingang der Schlucht entdeckte ich allerdings ein Holzschild mit einem richtungsweisenden Pfeil „Elfengrotte“. Ich wusste, da muss ich hin – und ich war sofort verzaubert. An diesem Ort kommt alles zusammen: Wasser in Form von zarten Wasserfällen und Bachläufen, fruchtbare Erde, Farn wohin man sieht, leuchtende Höhlen und nicht zuletzt natürlich die Felsformationen und das alles unter dem Blätterdach des umliegenden Waldes, durch welche zudem der Wind flüstert.
⠀Ich spüre dort einfach die Präsenz jeglicher Natur-/ Feenwesen, verbinde mich mit ihnen und lasse mich regelrecht von ihrer Magie berieseln – und auch jetzt, nach dem ich wieder da gewesen bin, pulsiert diese Energie nochmal wieder stärker in mir und öffnet meinen Geist.



Tal der Feen
Ende Juli diesen Jahres entdeckte ich diesen Ort ganz unverhofft. Mein Mann und ich waren auf diesem Fleckchen Erde unterwegs, um zu einer Burgruine zu gehen. Jedoch sogleich am Parkplatz, als wir uns am Informationsschild die Wanderroute raussuchen wollten, fiel noch ein anderes Schild direkt ins Auge, mit der Aufschrift: Tal der Feen – und es war wirklich mehr als feenhaft. Zu Beginn führte uns dieser Weg nahezu geradeaus in Richtung eines Sees mit einer Insel. Was mir an dieser Insel direkt vom Ufer des Sees auffiel, war die wunderschöne große Trauerweide – mein Seelenbaum.



Nur ein paar Meter weiter fanden wir dann auch einen Zugang auf die Insel. Dieser führte über einen Steg, rechts von uns schwammen Seerosen im Wasser.
Auf der Insel erblickte ich dann einen steinernen Sockel. Ich war sofort hin und weg und mittlerweile habe ich mir bereits den Wunsch erfüllt an diesen Ort zurückzukehren, um dort mal ein feenmagisches Ritual durchzuführen.
Aber das war noch nicht alles, was mich an dieser Insel verzauberte. An einem Baum entdeckte ich ein Schild auf dem „Fairies meeting point“ stand, darunter ein kleiner Picknick-Korb. Am liebsten hätte ich mich noch Minuten lang hingesetzt und gewartet.





Wir verbrachten auch noch ein paar Minuten dort. Beobachteten die Karpfen im See und ich war verzaubert davon, wie die Sonnenstrahlen auf dem Wasser funkelten.
Sodann gingen wir zurück auf den eigentlichen Weg. Er war gesäumt von kleinen Figuren zwischen dem Wurzelwerk der Bäume sowie von bunten Blumen und 2 Meter hohen Disteln, auf denen sich unzählige Schmetterlinge tummelten. Ein paar von ihnen begleiteten unseren Weg und flatterten uns um die Beine. In dem Moment, so hatte ich das Gefühl, erschloss es sich mir, warum es sich Tal der Feen nennt.



Die Burgruine zu der wir wanderten besteht nur noch aus ihren Grundmauern, einer Vorrichtung die vielleicht mal ein Keller gewesen sein könnte, einem Brunnen und dem Torbogen am Eingang – nicht mehr viel übrig, aber dennoch wunderschön und mit einem weiteren kleinen Highlight: auf der großen Wiesenfläche innerhalb der Mauern wächst ein großer Baum in die Höhe. An seinem Stamm ist eine kleine Leiter befestigt sowie ein kleiner Schild mit der Aufschrift: Fairies dance here.
Dieser Ort beherbergt einfach alles, was mir gut tut: meinen Seelenbaum, mein liebstes Element, das Wasser, und Feenmagie – und was noch besser ist, im Gegensatz zu der Elfengrotte ist dieser wundervolle Ort gerade einmal 10 Minuten mit dem Auto entfernt.
Aber dies sind natürlich nicht die einzigen Orte an denen ich Kraft tranken, meine Ressourcen aufladen sowie die Magie spüren kann und Heilung erfahre. Solche Orte finde ich überall in der Natur, vor allem in den Wäldern. Die Elfengrotte und das Tal der Feen haben eben nur noch diese besondere Art von Zauber und Energie für mich – diese ganz besondere magische Prise mehr von allem.
Wie definiert ihr eure Kraftorte und wie habt ihr diese bisher auf euren Wegen gefunden?
Ich wünsche euch von Herzen noch viele solcher Orte zu finden bzw. dass jede wundervolle Seele von euch ihre Orte findet, die euch auf jegliche Weise erfüllen!
Fühlt euch umarmt, eure
