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Selten habe ich so eine kraftvolle Energie gespürt, so ergreifend und so durchdringend. Als ich im Juli des vergangenen Jahres zum ersten Mal den Impuls verspürte, mich auf den Avalon-Pfad zu begeben, ahnte ich noch nicht, was für ein unglaubliches Feld sich dadurch für mich öffnen würde.

Am Anfang war es wie ein Flüstern, was meine Aufmerksamkeit erregte – aber es dauerte nicht lange und es wurde ein deutlicher Ruf. Und ich ging diesem nach.
Ich werde seither von einer unbeschreiblichen Energie umhüllt und erfüllt. Ich habe das Gefühl die nächste Stufe von etwas zu erreicht zu haben, was ich selbst noch nicht benennen kann.
Im Oktober des letzten Jahres war sodann der Zeitpunkt gekommen:
Ich führte eine Einweihung in Form einer Avalon-Meditation durch – als Quelle nutzte ich hierfür das Buch „Avalon und der Artusweg“.
Schon als Kind war ich fasziniert von der Artus-Sage, las viel drüber und versank regelrecht darin – allerdings hatte ich da noch gar keine Vorstellung davon, was all das für mich bedeuten könnte.
Was ist Avalon?
Wer sich schonmal mit der Artus-Sage beschäftigt hat, wird bestimmt schon von Avalon gehört haben. Jene mysteriöse Insel, auf welcher Artus von seiner Halbschwester Morgan le Fay gesund gepflegt und später dort begraben wurde.
Doch Avalon ist noch viel mehr als das.
Avalon lag und liegt in und um Glastonbury. Früher war dieser Ort von Wasser umgeben, weshalb Avalon als Insel bezeichnet wurde. Zudem lag es eingebettet in einer nebeligen Sumpflandschaft – so hieß es, nur Kundige und Auserwählte konnten den Weg nach Avalon finden. Manche sagen auch, dass Avalon der Zugang in die Feenwelt war bzw. zu dieser gehörte.

Die Insel war ein mystischer Ort, von dem man sich viele Legenden erzählt. Die Priesterinnen vom See wirkten dort, sie wurden dort ausgebildet, lebten auf der Insel und eng mit dem Naturreich zusammen.
Die Priesterinnen wurden darin geschult, ihre Hellsicht und heilenden Fähigkeiten zu entwickeln.
Zu Priesterinnen Avalons wurden berufen Lehrerinnen, Hebammen, Heilerinnen und Seherinnen.
Seherin. Ein Stichwort was mir sehr viel bedeutet, denn die Seherin ist ein großer Anteil von mir und war es auch bereits in einem vergangenen Leben.
Die Einweihung, die Meditation, die ich vollzogen hatte, war neben meinen Rückführungen das intensivste Erlebnis, was ich je erfahren durfte. Es berührte mich so tief, dass mir die Tränen liefen. Ich spürte eine Wiedervereinigung, so als würde ich einer alten Liebe gegenüber stehen, von der ich dachte, ich würde sie nie wieder sehen. Ich hatte das Gefühl, als würde ich aus einem dichten Nebel treten und war mir mehr denn je bewusst, wer und was ich bin:
Priesterin vom See, eine Seherin, mit der Gabe das „blaue Volk“ herbei zu rufen.
Und ich spüre, dass dies erst der Anfang des Weges ist – und ich freue mich, wenn ihr mich ein Stück auf meinem Pfad begleiten möchtet.
Licht und Liebe an euch, eure
