Körper, Geist & Seele

Seelenweg

Wie ich mir immer wieder bewusst darüber werde, was ich für mein Leben wirklich möchte…

Ich gönne mir Ruhe, einen Tee, vielleicht was Süßes, wenn mir danach ist, und ziehe mich zurück. Meistens zieht es mich an meinen Altar. Dort mache ich mir Kerzen an, räuchere, mach es mir bequem und meditiere, wobei ich versuche, alles auf mich zu richten und zu fokussieren. Ich ergründe, warum ich mich in dieser Situation jetzt so hilflos, überfordert oder dergleichen fühle, gehe tiefer und frage mich, was hätte ich anders machen können? Was muss sich ändern? Wenn ich dann an einen Punkt komme, wo mein Innerstes mir einen Impuls gibt, beginne ich alles aufzuschreiben – plus die Dinge, die ich wirklich für mich und mein Leben möchte, um genau das zu verfolgen. Dieses Stück Papier bleibt dann auch genau dort, wo ich weiß, dass ich es finde und mir immer wieder vor Augen führen kann.

⠀Eigentlich ist es ganz oft so, dass wenn wir uns in Situationen wiederfinden, die uns überfordern, unglücklich machen, uns aus dem Gleichgewicht bringen, uns nicht ausfüllen, dies immer ein Indikator dafür ist, dass unsere Seele etwas anderes braucht/möchte. Es ist zwar auch nicht immer so einfach dem Seelenplan zu folgen, weil mitunter große Veränderungen nötig sind – aber ich denke letztendlich tun wir uns damit etwas unglaublich Gutes 🙏🏻✨💜

Passend zu diesem Thema habe ich nachfolgend noch ein Kartenlegesystem für euch.

Dieses Legesystem werdet ihr so wahrscheinlich in keinem Buch finden, da es sozusagen „aus meiner Feder“ stammt 🦋 – sofern ihr euch an diesem Legesystem versucht, würde ich mich sehr über Feedback freuen 💜

Zu Beginn sei gesagt, dieses Legesystem dient dazu, das Alltagsleben und die eigene Spiritualität zu durchleuchten. Ich habe mir dieses Legesystem ersonnen, da mein Alltag und mein spiritueller Weg sich oftmals schwer miteinander vereinbaren lassen – das liegt vorwiegend daran, dass Vollzeitjob und die irdischen Verpflichtungen gerne mal den spirituellen Fluss ausbremsen. Eine Tatsache, die mich manchmal unzufrieden werden lässt, weshalb mir sehr viel daran gelegen ist, alles in Einklang zu bringen – und genau dies, soll das Legesystem unterstützen.

Somit komme ich nun zum Ablauf der Legung:

Aufgrund des zuvor geschilderten Hintergrundes ist es wichtig, dass mit zwei Kartendecks gearbeitet wird. Das eine Deck repräsentiert dich und dein „Alltagsleben“ und das andere Deck deinen spirituellen Weg.

Schon beim Mischen setzt du die Intentionen – z.B. „Wo stehe ich? Was muss ich verändern, um meine Ziele zu erreichen? Wie bringe ich alles in Einklang?“ und so weiter und so fort.

Die Karten legst du sodann wie unten auf der Abbildung – nacheinander, erst das eine Deck, dann das andere.

Lege jeweils zuerst die obere Karte ab, diese steht für dein Hauptthema in beiden Bereichen. Dann legst du die jeweilige äußere Karte, dann die untere und sodann jene, die sich in der Mitte treffen (s. Pfeile).

Danach werden die beiden mittleren Karten getauscht. Dieser Schritt symbolisiert den Übergang und die Verbindung der beiden Bereiche – und diese beiden Karten sind es, die dir am Ende einen Hinweis darauf geben sollten, was getan werden muss oder was nötig ist, alles in Einklang zu bringen.

Danach drehst du die Karten in der Reihenfolge um, wie du sie gelegt hast. Bei der Auswertung betrachtest du die gegenüber stehenden Karten als jeweilige Spiegelung von dem einen Bereich in den Anderen (zur vereinfachten Darstellung, hab ich im nachfolgenden Bild die „Zugehörigkeit“ farblich gekennzeichnet). Achte hierbei auf Unstimmigkeiten, aber auch genauso auf Hinweise, wo die Karten Hand in Hand gehen.

Widme dich ganz zum Schluss erst den „Übergangskarten“. Sie der entscheidende Schlüssel.

Am Ende sollte die gesamte Legung aber ein stimmiges Gesamtbild ergeben, was dir aufzeigt, wonach du dich sehnst, was dich beschäftigt und was du aus deinem Herzen und deiner Seele heraus ändern möchtest – und was dir verrät, wie du all das in Einklang bringen kannst.

Zu guter Letzt noch eine Empfehlung von mir: Arbeite am besten mit Zetteln.

Zum einen kann es umständlich sein mit zwei Guidebooks zu arbeiten und/oder zum anderen bekommst du mitunter allerhand Input, was das Ganze schnell unübersichtlich werden lässt.

Die Zettel sollten die wichtigsten Schlagwörter/-sätze beinhalten und helfen dir dadurch, den Überblick zu behalten.

Das war’s erstmal von mir – ich schicke euch Licht und Liebe, eure

Hinterlasse einen Kommentar