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Feen sind nach keltischer Volkssage geisterhafte, mit höheren Kräften begabte Fabelwesen – aber auch im Romanischen sind solche Sagen beheimatet. Feen können sowohl weiblich als auch männlich sein, allerdings tauchen sie in der Literatur meist nur in weiblicher Form auf.
Der Begriff „Fee“, den wir bis heute kennen und gebrauchen, leitet sich von dem französischen „Fée“ ab. Dieser wiederum geht ursprünglich zurück bis zu den Römern, bei denen es „Fata“ hieß – und Fata sind deren Schicksalsgöttinnen.
Die Feen sind zudem mythologisch mit den weißen Frauen und den Nornen verwandt.
In der deutschen, mittelalterlichen Poesie tauchen sie unter dem Namen „Feien“ oder „Feinen“ auf. Im Inselkeltischen sind sie als „Sidhe“ und im Slawischen als „Wilen“ bekannt.
In der keltischen Volkssage werden Feen als solche namentlich erwähnt und gelten dort u.a. als weibliche Elementargeister, die in Wäldern, in Felsengrotten, an Quellen und Gewässern leben. Sie lieben es zu tanzen und oftmals werden ihre Spuren von Sterblichen in den „Cercles des Fées“ (Feenringe) entdeckt.