In meinem Beitrag über Morrígan hatte ich ja bereits angedeutet, dass diese dem Volk der Sidhe angehört. Ich hätte in diesem Beitrag gerne schon näheres dazu ausgeführt, aber das wäre von der Länge her dann doch wieder zu sehr ausgeufert – also hab ich mir das mal als gesonderten Beitrag vorbehalten.
Morgan le Fay ist in der Mythologie um König Artus und der gesamten Sage eine wichtige weibliche Figur. Teilweise fungiert sie dort sogar als Antagonistin von Artus und Gegnerin seiner Frau Guinevere.
Morgan le Fay von Spencer Stanhope (circa 1880)
Doch Morgan le Fay ist mehr als nur eine literarische Kunstfigur.
Während der Christianisierung wurde sie als Hexe verstanden. Ihrem Name „Morgan le Fay“ entstammt das Wort „Fata Morgana“ – die, die in die Irre führt.
Doch noch etwas zeichnet Morgan le Fay in ihrer Gestalt aus, denn ist ihre Erscheinung inspiriert durch die keltische Göttin Morrígan. Beide Frauengestalten werden oft gegenüber gestellt.
Und um sie soll es in diesem Beitrag eigentlich gehen:
Seitdem ich den Weg einer Hexe gehe, begleitet mich die dreifaltige Göttin. Ich habe sie mir nicht als meine leitende Kraft erwählt – vielmehr hat sie mich gefunden und die Verbindung zu ihr bestand sofort in jenem Augenblick.
Mit der Zeit habe ich mich natürlich auch über weitere Gottheiten belesen – auch Cernunnos gehört zu jenen Göttern, die mich ansprechen. Aber keine so wie sie – denn die dreifaltige Göttin ist es stets, die ich um Rat und Beistand erbitte oder die ich in Ritualen in meine Mitte rufe. So habe ich mich mit der Zeit gefragt: Warum ausgerechnet sie? Woher kommt diese Verbindung?
.. ist einer der bekanntesten mystischen Orte der Anderswelt in der irisch-keltischen Mythologie.
Wie bereits in meinem Beitrag über die Anderswelt ausgeführt, ist diese ja im Grunde nichts anderes als das Jenseits. So ist auch Tír na nÓg das irische Pendant zum germanischen Walhall, dem griechisch-römischen Elysion und der Unterwelt, dem christlichen Himmel und Hölle usw.
Die Anderswelt ist in der keltischen Mythologie der neben der Welt der Menschen existente Wohnort verschiedener mystischer Wesen und mythischer Personen. Die Anderswelt ist auf Inseln und am Grunde von Seen und des Meeres angesiedelt. Der Zugang, z. B. durch Höhleneingänge, ist den Normalsterblichen nur unter bestimmten Bedingungen – mit oder ohne Einverständnis der Anderswelt-Bewohner – möglich.
Die Anderswelt ist aber nicht nur jene schöne Welt, die wir aus Erzählungen kennen, die Elfen, Feen, Kobolde, Trolle usw. beherbergt. Vielmehr stellt die Anderswelt zudem das Jenseits in der keltischen Mythologie dar.