In meinem Beitrag ĂŒber MorrĂgan hatte ich ja bereits angedeutet, dass diese dem Volk der Sidhe angehört. Ich hĂ€tte in diesem Beitrag gerne schon nĂ€heres dazu ausgefĂŒhrt, aber das wĂ€re von der LĂ€nge her dann doch wieder zu sehr ausgeufert – also hab ich mir das mal als gesonderten Beitrag vorbehalten.
Was soll ich sagen, ich liebe diesen Baum. Ich weiĂ noch nicht, ob die Trauerweide mein Kraft- oder Seelenbaum (oder beides) ist – nichtsdestotrotz hat dieser Baum eine groĂe Anziehungskraft auf mich. Stundenlang könnte ich mich unter einer Trauerweide aufhalten, ihr lauschen, genieĂen. Und eben weil ich mich zu diesem Baum so hingezogen und verbunden fĂŒhle, erzĂ€hle ich euch in diesem Beitrag ein wenig ĂŒber sie.
Morgan le Fay ist in der Mythologie um König Artus und der gesamten Sage eine wichtige weibliche Figur. Teilweise fungiert sie dort sogar als Antagonistin von Artus und Gegnerin seiner Frau Guinevere.
Morgan le Fay von Spencer Stanhope (circa 1880)
Doch Morgan le Fay ist mehr als nur eine literarische Kunstfigur.
WĂ€hrend der Christianisierung wurde sie als Hexe verstanden. Ihrem Name „Morgan le Fay“ entstammt das Wort „Fata Morgana“ – die, die in die Irre fĂŒhrt.
Doch noch etwas zeichnet Morgan le Fay in ihrer Gestalt aus, denn ist ihre Erscheinung inspiriert durch die keltische Göttin MorrĂgan. Beide Frauengestalten werden oft gegenĂŒber gestellt.
Und um sie soll es in diesem Beitrag eigentlich gehen:
Woher ich das weiĂ? Angefangen hat alles mit dem GefĂŒhl in dieser Welt, in dieser Zeit nicht zu Hause zu sein. Ich habe mit den Jahren zunehmend gemerkt, dass ich mich mit dem Mind-Set und der ganzen MentalitĂ€t der Menschen nicht identifizieren und mich dem auch nicht einfĂŒgen kann. Bei einem GesprĂ€ch mit meiner lieben Seelenschwester Stephanie (@dunkelbuntes.nachtschwarz) erzĂ€hlte sie mir, dass es ihr ebenso geht und das dies wahrscheinlich darauf hindeutet, dass ich eine alte Seele bin, die irgendwo, irgendwann schonmal gelebt hat. Wahrscheinlich ist diese Tatsache auch ein Grund fĂŒr meine seit Kindheit an ungebrochene Irland- und Schottland-Liebe, obwohl ich noch nie dort gewesen bin – auĂer in Irland erstmals in 2009. Die Vermutung liegt nahe, dass ich BezĂŒge zu diesen LĂ€ndern aus alten Leben habe…
In einem ersten Beitrag ĂŒber meine liebsten Edel-/ Heilsteine, hatte ich euch etwas ĂŒber meinen allerliebsten Heilstein, dem Amethyst, erzĂ€hlt. Heute möchte ich gerne mit meinem zweitliebsten Heilstein diese Reihe fortsetzen: dem Mondstein.
Da ich ĂŒberwiegend mit Feenwesen arbeite und hierĂŒber schon ein paar Einblicke geteilt habe, kam vermehrt die Frage nach Ritualen in dieser Richtung auf. Ich habe die Zeit genutzt ein paar Dinge fĂŒr eine kleine, aber recht ausfĂŒhrliche Anleitung auszuarbeiten.
Wenn ich in meinem Bekannten-, Freundes- oder Familienkreis davon spreche, dass ich eine eine Hexe bin, kommt immer mal die Nachfrage, was das eigentlich bedeutet eine Hexe zu sein. Oftmals habe ich zuvor bereits klar gestellt, dass man sich das nicht wie in MĂ€rchenerzĂ€hlungen etc. vorstellen darf. Eine Hexe zu sein bedeutet u.a. fĂŒr mich, nach dem alten Glauben und alten Wissen, mit den alten Göttern und der Magie, im Einklang mit der Natur und dem Mond, dem Geistlichen und mit spirituellen EinflĂŒssen zu leben.
Seitdem ich den Weg einer Hexe gehe, begleitet mich die dreifaltige Göttin. Ich habe sie mir nicht als meine leitende Kraft erwĂ€hlt – vielmehr hat sie mich gefunden und die Verbindung zu ihr bestand sofort in jenem Augenblick.
Mit der Zeit habe ich mich natĂŒrlich auch ĂŒber weitere Gottheiten belesen – auch Cernunnos gehört zu jenen Göttern, die mich ansprechen. Aber keine so wie sie â denn die dreifaltige Göttin ist es stets, die ich um Rat und Beistand erbitte oder die ich in Ritualen in meine Mitte rufe. So habe ich mich mit der Zeit gefragt: Warum ausgerechnet sie? Woher kommt diese Verbindung?
Vor einiger Zeit hatte ich schonmal einen allgemeinen Beitrag zum Thema Krafttieregeschrieben. In diesem Beitrag hatte ich euch aber auch meine drei Krafttiere vorgestellt: die KrĂ€he, der Fuchs und das Reh. Wenn das so sagen kann ist die KrĂ€he aber mein „Hauptkrafttier“ – aber die KrĂ€he ist noch viel mehr als das: sie ist mein Seelentier. Und keines meiner anderen Krafttiere erscheint mir so oft und begleitet mich so sehr wie die KrĂ€he – und da ich diese Tiere ohnehin einfach liebe und unglaublich faszinierend finde, dachte ich mir, ich widme der KrĂ€he nochmal einen extra Beitrag.